Isoglukose – eine neue Zuckerfalle

 

 

 

Zucker ist schlecht für die Zähne! Wie  oft haben wir diesen Spruch zu hören bekommen ? Dass Süßigkeiten, Eis, Kekse und Kuchen viel Zucker enthalten ,  ist längst kein Geheimnis mehr, doch wie sieht es mit den Produkten aus , in denen man auf den ersten Blick keinen Zucker  vermutet?

Tatsächlich befindet sich in fast allen verarbeiteten Lebensmitteln zugesetzter Zucker. Häufig getarnt hinter Wörtern wie Dextrin oder Fruchtextrakt schleicht sich der Zucker in unseren täglichen Speiseplan ein. Ein weiteres Beispiel ist die Isoglukose, die seit Oktober 2017 in der EU als Süßungsmittel zugelassen ist. Hierbei handelt es sich um einen  Maissirup, der 55 Prozent aus Fruktose und 45 Prozent aus Glukose besteht und als  billige Zuckeralternative unseren Lebensmitteln zukünftig  zugeführt werden kann.

Ob Lebensmittel mit Isoglukose oder Haushaltszucker (Saccharose) gesüßt werden, ist aus gesundheitlicher Sicht unerheblich, da der Konsum beider/aller  Zuckerarten  die Entstehung von Diabetes, Adipositas ,Fettleber und/ oder Herzkreislauf-Erkrankungen fördern kann.

Wir sollten in Zukunft die Zutatenliste auf der Lebensmittelverpackung noch kritischer auf versteckte Zuckerzusätze ( bzw. Alternativen wie  Isoglukose ) überprüfen .So verstehen und erkennen wir Fruchtzucker, Milchzucker, Zuckerrübensirup als Zutat, die zur Süße oder zum Zuckergehalt beitragen .Als süßende Zutat und Beitrag zur Erhöhung des Zuckergehaltes sind aber auch Dextrose, Fruchtextrakt, Gerstenmalzextrakt, Glukosesirup, Laktose, Magermilchpulver,  Molkenpulver u.a. einzuordnen. Der Gehalt von Isoglukose und anderen Zuckeralternativen in unseren Lebensmitteln ist ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl von Lebensmitteln  für Diabetiker und Übergewichtige . Eltern sollten beim Kauf von Lebensmitteln für ihre Kleinkinder und Kinder gezielt die Zutatenliste nach Isoglukose überprüfen.

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, beraten wir sie gerne.